• 28.09.2012

    Fokus auf Kernkompetenzen

    Die K&W Software AG teilt ihre zwei Geschäftsbereiche in zwei Firmen auf. Das Software-Haus aus Wallisellen entwickelt seit 1998 Lösungen sowohl für die Finanzbranche als auch für KMUs. Zwei völlig unterschiedliche Kundengruppen mit völlig verschiedenen Angeboten haben nun die Firmenführung veranlasst, die Aktivitäten per 1. Oktober 2012 in zwei Firmen zu konzentrieren.

    Die K&W Software AG bietet weiterhin Beratungs-, Vertriebs, Datenmanagement und Reporting Lösungen für Finanzinstitute an. Neu mit Ulrich Jacobi (48) als Geschäftsleiter. Ulrich Jacobi ist seit über 15 Jahren in leitender Funktion innerhalb der IT-Branche für die Finanzindustrie tätig.
    Die Angebote für KMUs – voll integrierte SW-Module für Geschäftsprozesse – werden neu über die SMAC GmbH in Wallisellen vertrieben. Bruno Wenger (48), bisheriger Geschäftsleiter der K&W Software AG leitet diese neue Unternehmung und bleibt gleichzeitig VR-Präsident der K&W Software AG.
    Der Entscheid, sich jeweils auf die Kernkompetenzen zu konzentrieren, soll die Marktposition der beiden Produktlinien stärken und für die Kunden einen Mehrwert schaffen.

    Kurz-Interview mit dem bisherigen und dem neuen Geschäftsleiter



    Bruno Wenger
    VR-Präsident der K&W Software AG
    Geschäftsleiter SMAC GmbH
    Ulrich Jacobi
    Geschäftsleiter der K&W Software AG
    Welches ist das ausschlaggebende Motiv, die beiden Lösungsbereiche – Lösungen für Finanzinstitute sowie für KMU – auf zwei Firmen aufzuteilen?

    Bruno Wenger

    «Es handelt sich um zwei völlig verschiedene Märkte! Völlig verschiedene Kernzielgruppen, die jeweils einen andern Marktauftritt erfordern.
    Lösungen für Finanzinstitute sind sehr kundenspezifisch gestaltet, jene für KMU stark standardisiert. Entsprechend ist der ganze Prozess von der Entwicklung der Lösungen bis zum Vertrieb sehr differenziert.»

     

    Wo setzen Sie mittelfristig den Schwerpunkt bei der SMAC GmbH?

    Bruno Wenger

    «Die SMAC GmbH bietet ein Lösungspaket, das alle Managementprozesse integral umfasst. Unabhängig, ob es sich um Planungs- oder operative Prozesse handelt.
    Ein KMU erhält also eine integrale Lösung aus einer Hand – und das müssen wir im Markt stärker positionieren.»

     

    Sehen Sie Möglichkeiten für Synergien zwischen den beiden Firmen?

    Bruno Wenger

    «Ja durchaus! Die K&W Software wird weiterhin Engineering Leistungen für die SMAC erbringen. Die SMAC ist also quasi Kunde der K&W Software AG.»

    Sie übernehmen neu die Geschäftsleitung der K&W Software AG. Woher kommen Sie – und was für Erfahrungen und Kompetenzen bringen Sie in die K&W Software AG ein?

    Ulrich Jacobi

    «Ich möchte vor allem das Marketing und den Vertrieb verstärken.
    In meiner Vergangenheit habe ich massgeblich beim erfolgreichen Aufbau von zwei IT- Firmen, die ebenfalls für die Finanzindustrie tätig waren, mitgeholfen. Dabei bildeten die Geschäftsentwicklung sowie das Marketing und Networking Schlüsselaktivitäten. Diese Erfahrungen will ich nun in die K&W Software einbringen. Die K&W ist ein hervorragendes Software-Haus mit exzellenten Ingenieuren, was mir die bestehenden Kunden bestätigt haben. Beide Seiten ergänzen sich also optimal für eine erfolgreiche Geschäftsentwicklung.»

     

    Wo setzen Sie mittelfristig den Schwerpunkt bei der K&W Software?

    Ulrich Jacobi

    «Das Lösungsangebot ist hervorragend und wird am Markt gut aufgenommen. Wir werden jedoch die bestehenden Lösungen kontinuierlich den Marktentwicklungen anpassen. Viele IT-lastige administrative Prozesse sind im angrenzenden Ausland analog, so dass wir auch dort versuchen werden, neuen Kunden mit unseren Lösungen Vorteile zu verschaffen.

    Ich wiederhole – der Schwerpunkt gilt der verstärkten Vermarktung unserer sehr guten Lösungen! Ohne dass wir dabei unseren hohen Qualitätsanspruch für IT-Services vernachlässigen werden.»